Harry Potter und der Feuerkelch   

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Vor fünfzig Jahren war in dem kleinen Ort Little Hangleton etwas Furchtbares passiert: Das Hausmädchen der nicht allzu beliebten Familie Riddle hatte Vater, Mutter und Sohn Tom an einem Tag tot aufgefunden. Der Gärtner Frank Bryce war des Mordes verdächtigt worden, aber man hatte es nicht beweisen können, da man nicht einmal eine Todesursache bei den Riddles feststellen konnte. Bryce lebt, von den Dorfmitbewohnern gemieden, weiterhin in der Nähe des bald als Spukhaus geltenden Anwesens und pflegt - so gut es in seinem Alter geht - den Garten.
Eines Nachts sieht er Licht im Riddle-Haus und vermutet einen Schülerstreich. Er schleicht durch die Hintertür hinein und belauscht ein seltsames Gespräch. Ein Mann namens Wurmschwanz spricht mit seinem Meister, Lord Voldemort. Bryce versteht als Muggel nicht, worum es geht, aber er bekommt doch mit, dass Wurmschwanz große Angst und Ekel vor seinem Herrn empfindet, der krank ist und von seinem Diener widerwillig gepflegt wird. Voldemort bereitet sich offenbar auf etwas Großes vor, wozu er Harry Potter braucht, und eine gewisse Bertha Jorkins war Wurmschwanz in die Falle gegangen, dann von Voldemort erst ausgehorcht und schließlich getötet worden. Plötzlich wird der lauschende Frank Bryce von einer riesigen Schlange überrascht, die durchs Haus gekrochen war, und kann sich nicht länger verstecken. Als er in das Zimmer mit den beiden Männern kommt, erblickt er das Schrecklichste, was er je sah - und wird augenblicklich von Voldemort getötet. Im gleichen Augenblick wacht 300 Kilometer entfernt Harry Potter mit großen Schmerzen in seiner Narbe auf.

Harry ist besorgt über seinen Traum, der ihm sehr wirklich vorkam. Deshalb schreibt er seinem Paten Sirius per Eulenpost. Am Morgen kommt ein Brief für ihn mit der normalen Post an, in dem die Weasleys darum bitten, Harry mit zur Quidditch-Weltmeisterschaft nehmen zu dürfen. Natürlich wollen die Dursleys Harry diesen Spaß nicht gönnen, aber Harry droht andeutungsweise damit, sich bei seinem Paten, dem verurteilten Mörder, darüber zu beschweren, so dass die Weasleys Harry am nächsten Tag abholen können. Dazu benutzen sie allerdings den zugemauerten Kamin der Dursleys für eine Flohpulver-Reise und verwandeln das Wohnzimmer in ein einziges Chaos, was nicht dazu beiträgt, dass die Dursleys nun Zauberern gegenüber eine positivere Einstellung bekommen. Außerdem sorgt ein Zungenschwellbonbon von Fred und George dafür, dass der gierige Dudley mit einer meterlangen Zunge zu kämpfen hat und die Dursleys in Panik geraten, so dass lieber alle schnell verschwinden und Mr Weasley alles in Ordnung bringt.

Als Mrs Weasley von dem Zungenschwellzauber erfährt, ist sie wütend auf ihre Söhne Fred und George, die ihrer Meinung nach nur Unsinn im Kopf haben und noch dazu lieber einen Scherzartikelversand aufbauen möchten als - wie ihr Vater und neuerdings auch ihr Bruder Percy - im Zaubereiministerium zu arbeiten. Trotzdem herrscht bald wieder gute Stimmung im Fuchsbau. Harry lernt endlich auch die ältesten Weasley-Söhne kennen: Den coolen Bill, der für Gringotts Schätze hebt, und Charlie, der in Rumänien mit Drachen arbeitet. Percy erzählt von seiner erfüllenden (und für alle anderen todlangweiligen) Arbeit im Ministerium, seinem sehr verehrten Chef Mr Crouch, und von Ludo Bagman, dem Leiter der Abteilung für magische Spiele, der die Quidditch-Weltmeisterschaft organisiert und aus dessen Abteilung vor einem Monat eine Frau namens Bertha Jorkins verschwand. Bald dreht sich das Gespräch nur noch um die bevorstehende Weltmeisterschaft und die Favoriten. Nach dem ausgiebigen Abendessen hat Harry längst keine Angst mehr wegen der Schmerzen in seiner Narbe.

Am nächsten Tag heißt es früh aufstehen, um rechtzeitig zur Weltmeisterschaft zu kommen. Einige Zauberer, die eine spezielle Prüfung abgelegt haben, können dort einfach apparieren, also erscheinen, aber nicht alle haben es gelernt. Auf Hogwarts kann man übrigens nicht apparieren, aber sonst überall. Insgesamt besuchen hunderttausend Zauberer das Spiel auf einem mit Muggelabwehrzaubern ausgestatteten Gelände.Neben Bussen und Zügen werden zum Schutz vor Entdeckung durch die Muggel noch andere Transportmittel angewendet. Sogenannte Portschlüssel wurden über ganz England an strategisch wichtigen Stellen verteilt: Gegenstände, die man zu einer bestimmten Zeit berühren muss, damit sie einen an einen anderen Ort transportieren. Es handelt sich immer um unauffällige Dinge, damit kein Muggel Verdacht schöpft. Der Portschlüssel, den die Weasleys, Hermine und Harry benutzen, ist ein alter Stiefel, und er transportiert außerdem noch einen Kollegen von Mr Weasley, Mr Diggory, und seinen Sohn Cedric, der in Hogwarts der Quidditch-Kapitän von Hufflepuff ist.

Auf dem Gelände rund um das Spielfeld befindet sich ein großer Zeltplatz, der normalerweise von Muggeln benutzt wird und dessen Wächter ständig mit Gedächtniszaubern in Schach gehalten werden muss, damit er sich nicht über die merkwürdigen Besucher des Campingplatzes und den großen Andrang wundert. Die Weasleys, Ron und Hermine bauen zwei Zweimannzelte auf und Harry stellt verwundert fest, dass darin jeweils kleine Dreizimmerwohnungen mit Küche und Bad Platz haben. Ihre Zelte sind aber nichts gegen die der anderen Zauberer rundherum, die aus vielen Ländern gekommen sind und ein bisschen mit ihren Zelten samt Vorgärten, Springbrunnen oder Kaminen protzen. Die Zelte und auch die Zauberer tragen den Schmuck der jeweilig favorisierten Mannschaft: grün für Irland, scharlachrot für Bulgarien. Der Spitzensportler der Bulgaren ist der grimmig aussehende und erst 18 Jahre alte Viktor Krum, auf dem die Hoffnung aller Fans liegt. Sogar Ron, der eigentlich für Irland ist, bewundert ihn und kauft sich Fanartikel. Harry ersteht für sich und seine Freunde Zauberferngläser, die Kommentare zum Spiel geben und Wiederholungen oder Zeitlupenansichten zeigen können. Auf dem Zeltplatz lernt Harry den auffälligen und spielbegeisterten Ludo Bagman kennen, der den Spaß am Spiel wesentlich wichtiger findet als die Sicherheitsvorkehrungen und die Muggelabwehr, und der um den Ausgang des Spiels unter anderem mit Fred und George wettet. Die Zwillinge glauben, dass Krum den Schnatz fängt, dass aber Irland gewinnt. Das halten alle für sehr unwahrscheinlich. Bagman lässt außerdem durchblicken, dass nach der Weltmeisterschaft das nächste Großereignis kurz bevor steht - und zwar in Hogwarts. Mehr darf er aber nicht sagen, und da taucht auch schon Percys Chef, Barty Crouch auf, der ausgesprochen korrekt und offensichtlich nicht mit Bagmans Auffassung über Sicherheitsvorkehrungen zufrieden ist.

In der Dämmerung beginnt das Spiel. Mr Weasley hat von Bagman Karten in der Ehrenloge hoch über dem Spielfeld bekommen, in der auch Minister Fudge, der bulgarische Zaubereiminister und Bagman als Spielkommentator sitzen. Außerdem hockt Winky, eine Hauselfe mit Höhenangst auf einem Sitz, die den Platz für ihren Herrn Mr Crouch frei hält. Sie kennt Dobby und erzählt Harry, dass ihrer Meinung nach ein Hauself nicht frei sein sollte und dass Dobby unelfenhaft Geld für seine Arbeit verlangt und daher keine Anstellung findet. Kurz vor Spielbeginn kommen die letzten Gäste auf die Tribüne, aber Mr Crouch taucht nicht mehr auf. Ausgerechnet die Malfoys sitzen hinter den Weasleys, aber in Anwesenheit des Ministers kommt es nicht zu einem Streit.

Nun beginnen die Maskottchen der Mannschaften ihre Vorführungen. Für Bulgarien treten die Veela auf, wunderschöne frauenähnliche Wesen, die den Männern und auch Harry und Ron ordentlich den Kopf verdrehen. Anschließend wird er ihnen aber von den irischen Maskottchen, den Leprechans, wieder zurecht gerückt. Die Kobolde tanzen in der Luft, formen Figuren und verstreuen schließlich sogar Goldstücke.
Und schon beginnt das harte Spiel mit deutlich besseren irischen Spielern gegen einen gewitzten Viktor Krum und gegen die Veela, die sowohl die Spieler als auch den Schiedsrichter oft ablenken. Schließlich verwandeln sich die aufgebrachten Veela sogar in gefährliche und überhaupt nicht mehr schöne Vogelwesen, die erzürnt auf die Leprechans losgehen, während das Quidditch-Spiel immer hitziger wird. Die Iren führen deutlich und Krum wird von einem Klatscher die Nase gebrochen, was im allgemeinen Getümmel kaum jemand bemerkt. Trotzdem gelingt es Krum dann schließlich noch, den Schnatz mit einem fast unglaublichen Flug zu erwischen. Damit beendet er jedoch das Spiel und entscheidet es so für die Iren, seine gegnerische Mannschaft. Die Fans der Iren sind begeistert von dem Sieg, aber auch von Krums Leistung. Der Pokal wird in der Ehrenloge überreicht, und Harry, Ron und Hermine sind den Weltklassespielern ganz nah. Fred und George haben unterdessen eine Menge Geld mit ihrer gewagten Wette gewonnen und haben "Großes" damit vor, erklären das aber nicht weiter.

Nach dem Endspiel sitzen alle noch lange zusammen und reden, bis ihnen vor Müdigkeit fast die Augen zufallen und sie in ihre Betten gehen. In der Nacht werden sie jedoch von Lärm geweckt: Betrunkene Zauberer mit Masken haben sich mit dem Platzaufseher und seiner Familie einen schlechten Scherz erlaubt. Sie lassen die zu Tode erschrockenen Muggel mit Hilfe ihrer Zauberstäbe über sich fliegen und machen sich über sie lustig. Auf ihrem Weg setzen sie Zelte in Brand.
Immer mehr Zauberer schließen sich der Gruppe an, die anderen flüchten vor den aggressiven Randalierern in den nahen Wald. Vor allem Hermine ist in Gefahr, da sie muggelstämmig ist. Mr Weasley und seine drei ältesten Söhne schließen sich den Ministeriumszauberern an, die versuchen, den Krawall zu beenden und die Muggel zu befreien. Die anderen verstecken sich ebenfalls im Wald, wo Ron, Harry und Hermine bald von Ginny und den Zwillingen getrennt werden. Im Wald treffen sie auf Draco Malfoy, der sie als Angsthasen und Hermine als Schlammblut verhöhnt. Er lässt durchblicken, dass seine Eltern unter den Maskierten sind. Als die drei angewidert gehen, stellt Harry fest, dass er seinen Zauberstab verloren hat. Sie treffen plötzlich auf die kleine Elfe Winky, die völlig verängstigt in den Wald geflohen ist. Hermine ist entsetzt, weil Mr Crouch seine Elfe dazu verpflichtet hatte, trotz der großen Gefahr in ihrem Zelt zu bleiben. Winky verschwindet recht schnell wieder im Gebüsch. Zu guter Letzt läuft ihnen auch noch Ludo Bagman über den Weg, der von dem ganzen Aufruhr nichts mitbekommen hat, aber trotzdem arg mitgenommen aussieht. Er verschwindet, um den Ministeriumszauberern zu helfen. Auf einmal hört Harry ein Geräusch und dann eine kräftige Stimme, die "Morsmordre" ruft. Ein riesiger leuchtender Totenkopf mit einer Schlange als Zunge erscheint daraufhin am Himmel, und überall hört man panische Schreie. Einen Sekundenbruchteil später sind die drei von apparierten Ministeriumszauberern umringt, die sie mit ihren Schockzaubern nur knapp verpassen, weil die Kinder sich geistesgegenwärtig zu Boden werfen. Mr Crouch verdächtigt sie, das Dunkle Mal heraufbeschworen zu haben, und sie erzählen von der Stimme, die sie gehört haben. Im nahen Gebüsch finden die Zauberer jedoch nur die kleine Winky - mit Harrys Zauberstab in der Hand. Sie behauptet, ihn nur gefunden zu haben, und die Kinder können sich auch nicht vorstellen, dass Winky mit ihrer Piepsstimme den Zauberspruch gerufen haben soll. Aber ein Ministeriumszauberer findet heraus, dass das Mal tatsächlich mit Harrys Stab beschworen wurde. Mr Crouch verschwindet mit der panischen Winky. Obwohl sie offensichtlich nicht einmal weiß, wie man das Zeichen beschwört, will er sie wegen ihres Ungehorsams sogar mit der schlimmsten Strafe bestrafen, die es für Hauselfen gibt: Er gibt ihr Kleidung und entlässt sie damit aus seinen Diensten.

Hermine empört sich darüber, wie die Hauselfen behandelt werden, aber alle anderen sind mit dem Dunklen Mal beschäftigt. Harry erfährt nun endlich, worum es sich dabei handelt. Es war das Zeichen, das die Anhänger Voldemorts am Himmel erscheinen ließen, wenn sie mordeten. Dreizehn Jahre lang hatte es niemand gesehen, und nun ruft es eine Panik hervor, da alle denken, Voldemort wäre zurückgekehrt. Die ehemaligen Anhänger des Zauberers, die sogenannten Todesser, hat es aber auch in große Angst versetzt: Sie müssen nämlich bei einer Rückkehr ihres Herren befürchten, dafür bestraft zu werden, dass sie ihm nach seinem Sturz den Rücken gekehrt und ihre Verbindung zu ihm geleugnet haben. Daher waren die Maskierten geflüchtet. Die Muggel konnten zum Glück gerettet und ihre Gedächtnisse verändert werden. Keiner weiß, wer das Mal heraufbeschworen hat, aber Mr Weasley ist sich sicher, dass es nicht Voldemort selbst war.
Die Weasleys, Harry und Hermine verbringen eine unruhige Nacht in ihrem Zelt, bevor sie am nächsten Morgen in aller Frühe zum Fuchsbau zurückkehren, wo sie schon von der besorgten Mrs Weasley erwartet werden.
Dank der sensationslüsternen Berichterstattung der dafür schon berüchtigten Reporterin Rita Kimmkorn hat das Zaubereiministerium besonders viel zu tun, um in den nächsten Tagen wilde Gerüchte zu zerstreuen, und auch Mr Weasley und Percy arbeiten sehr viel. Schlimm wird es vor allem, als Rita auch noch die Sache mit der verschwundenen Bertha Jorkins erfährt, aber zum Glück weiß sie nicht auch noch von Winkys Beteiligung an den Vorgängen.
Als das neue Schuljahr beginnt, wird Mr Weasley morgens vor der Fahrt zum Bahnhof noch zu einem Notfall gerufen: Mad-Eye Moody, ein pensionierter Auror, also ein Jäger schwarzer Magier, behauptet, dass seine Mülleimer ihn angegriffen haben und hat vor der Muggel-Polizei gezaubert. Seine Freunde im Ministerium, unter anderem Mr Weasley, versuchen alles zu vertuschen, weil Moody schon einige Male seinem Verfolgungswahn erlegen war und sich Ärger eingehandelt hatte.

Die Kinder fahren mit Mrs Weasley zum Bahnhof. Im Hogwarts-Express hören sie zufällig Draco, der über die muggelfeindliche Zaubererschule Durmstrang redet, zu der er gern gegangen wäre, und Hermine berichtet den Jungen, dass die großen europäischen Zaubererschulen Hogwarts, Durmstrang und Beauxbatons alle vor Muggeln versteckt liegen und dass zwischen ihnen eine Rivalität besteht. Draco kommt schließlich auch zu ihnen ins Abteil, lästert über Rons zerschlissenen und altmodischen Festumhang und deutet auch etwas über das bevorstehende Ereignis in Hogwarts an, von dem er angeblich schon sehr lange weiß.
Die anderen sollen erst beim Abendessen in Hogwarts davon erfahren, aber zuvor haben sie noch die lange Auswahl der Häuser für die Erstklässler vor sich. Beim Essen erfährt Hermine von Hausgeist Nick, dass die Mahlzeiten von Hauselfen zubereitet werden und dass sie in Hogwarts zahlreich vertreten sind - natürlich unbezahlt. Hermine weigert sich, weiter zu essen, da sie Sklavenarbeit nicht unterstützen will.
Da platzt ein seltsam aussehender Mann in den Raum: er hat ein Holzbein und sein Gesicht ist völlig vernarbt. Sein eines Auge ist klein und furchteinflößend, aber das andere ist noch schlimmer: Es ist leuchtend blau, bewegt sich ständig unabhängig vom anderen in der Augenhöhle hin und her und kann auch durch den Kopf seines Besitzers hindurch nach hinten und durch Gegenstände sehen. Dumbledore stellt ihn als ihren neuen Lehrer in Verteidigung gegen die dunklen Künste, Professor Alastor Moody vor, der für ein Jahr seinen Ruhestand unterbricht.
Danach kündigt er an, dass in diesem Jahr keine Quidditch-Hausmeisterschaft stattfindet, da zum ersten Mal seit Hunderten von Jahren wieder ein Trimagisches Turnier stattfindet, ein freundschaftlicher Wettkampf zwischen je einem Vertreter der drei Zaubererschulen. Das Turnier war wegen vieler Todesfälle lange nicht mehr durchgeführt worden. Der Austragungsort ist Hogwarts und dem Sieger winkt neben der Ehre ein großer Geldpreis. Der Vertreter von Hogwarts, der Champion, soll an Halloween gewählt werden, allerdings darf aus Sicherheitsgründen nur mitmachen, wer mindestens 17 Jahre alt ist. Trotzdem machen sich auch die Weasley-Zwillinge und natürlich Ron und Harry Gedanken, sich zu bewerben. 

Die ersten Unterrichtsstunden vergehen ohne Besonderheiten: Prof. Trelawney sagt Harry wie üblich Schreckliches voraus und Hagrid hat hässliche und gefährliche Tiere in seinem Unterricht. In einer Pause zitiert Draco Malfoy vor allen Schülern die Zaubererzeitung, den Tagespropheten: Die Reporterin Rita Kimmkorn hat über den ihrer Meinung nach verrückten Moody hergezogen und über Mr Weasley, der ihm geholfen hat, gleich mit. Draco beleidigt Ron und seine Familie und Harry erwidert die Gemeinheiten, bis Draco seinen Zauberstab zieht und mit einem Fluch auf Harry zielt. Der trifft zwar nicht, aber im nächsten Augenblick hat der plötzlich aufgetauchte Moody Draco in ein Frettchen verwandelt und schmerzhaft auf den Boden geknallt. Erst als Prof. McGonagall erscheint, die entsetzt über seine Art der Bestrafung ist, hört er damit auf. Die Schüler sind jedoch fast alle begeistert und können seine erste Unterrichtsstunde kaum erwarten.

Moody soll den Schülern etwas über Flüche beibringen, mit denen sich Zauberer gegenseitig schaden können. Die schlimmsten, sogenannten 'Unverzeihlichen Flüche', demonstriert er an einer Spinne. Mit dem Imperius-Fluch kann man jemanden vollständig seinem Willen unterwerfen. Der Cruciatus-Fluch fügt dem Opfer unglaubliche Schmerzen zu. Neville scheint den Anblick der leidenden kleinen Spinne kaum ertragen zu können. Und dann zeigt Moody der Klasse den tödlichen und nicht umzukehrenden Avada Kedavra-Fluch. Dieser Fluch brachte Harrys Eltern ohne die Spur einer Verletzung um. Der einzige, der ihn je überlebte, ist Harry, und die Vorführung Moodys macht ihm schwer zu schaffen. Allerdings ist er nach der Stunde nicht so mitgenommen wie Neville. Moody nimmt den verängstigten Jungen mit in sein Büro und schafft es offensichtlich auch, ihn zu beruhigen. 

Abends erzählt Hermine, womit sie sich in den letzten Tagen beschäftigt hat: Sie hat Nachforschungen über Hauselfen angestellt und möchte mit Harry und Ron den Bund für Elfen-Rechte gründen, kurz B.ELFE.R. Die Jungen sind wenig begeistert, müssen aber nichts sagen, weil Hedwig mit einer Nachricht kommt und das Gespräch unterbricht. Sirius schreibt, dass Harrys Narbenschmerz nur eins von vielen schlimmen Zeichen ist und dass er aus seinem Exil im Süden zurück nach England kommen will. Harry macht sich nun Vorwürfe, dass er Sirius durch seine Angst in Gefahr gebracht hat.

Im Unterricht werden die Schüler des vierten Schuljahres besonders hart rangenommen und haben unter anderem mit Hagrids neuester Idee, den gefährlichen und unnützen Knallrümpfigen Krötern, alle Hände voll zu tun. Hermine nervt alle mit B.ELFE.R., obwohl ihr Hagrid, Fred und George erklären, dass die meisten Elfen eben gar nicht befreit werden wollen und Bezahlung als Schande ansehen würden.
In einer der nächsten Stunden bei Moody belegt dieser alle Schüler mit dem Imperius-Fluch, um zu sehen, ob sich einer von ihnen wehren kann. Nur Harry schafft es, dem Fluch nicht völlig zu erliegen, aber auch er hat große Mühe.
Hogwarts und seine Bewohner bereiten sich auf die Ankunft der Schüler und Lehrer aus den anderen Schulen vor: Alles wird festlich geschmückt und die Schüler stellen sich vor der Schule auf, um die Besucher zu empfangen. Die Delegation von Beauxbatons mit ihrer Schulleiterin Madame Maxime, einer attraktiven, riesenhaften Frau, erscheint in einer gigantischen Kutsche. Die Schüler von Durmstrang dagegen reisen in einem Segelboot, welches kurzerhand im Schulsee auftaucht. Es entsteigen ihm der unsympathische Schulleiter Karkaroff und seine Schüler, darunter zur großen Überraschung aller auch Viktor Krum. Nach einem festlichen Abendessen erklärt Dumbledore seinen Schülern und Gästen die Regeln für das Trimagische Turnier. Die Schiedsrichter sind neben den Schulleitern noch Barty Crouch und Ludo Bagman. Die Auswahl der Champions wird allerdings nicht von einem Menschen getroffen, sondern vom Feuerkelch. Dies ist ein mit Feuer gefüllter Holzkelch, in den die Schüler einen Zettel mit ihrem Namen werfen können. Zu ihm vordringen können jedoch nur mindestens 17 Jahre alte Schüler, wie Fred und George schmerzhaft feststellen müssen, denn obwohl sie sogar einen Alterungstrunk eingenommen haben, schleudert eine Zauberlinie um den Kelch sie zurück und lässt ihnen lange Bärte wachsen. Für Griffindor bewirbt sich Angelina Johnson, aber der Favorit von Hogwarts ist eindeutig der beliebte und gut aussehende Cedric Diggory aus Hufflepuff.

Zur großen Auswahl am nächsten Abend holen Harry, Ron und Hermine Hagrid ab. Der steht jedoch völlig neben sich, da er sich offensichtlich in Madame Maxime verliebt hat. Nach einem Festmahl verkündet Dumbledore, was auf den Zetteln steht, die der Feuerkelch auswirft. Für Durmstrang wird Krum als Champion ausgewählt und für Beauxbatons Fleur Delacour, ein Mädchen, das fast wie eine Veela aussieht und auch so schnippisch sein kann. Der Champion von Hogwarts heißt Cedric Diggory. Gerade haben sich die drei Champions in einen anderen Raum zurückgezogen, als der Feuerkelch noch einen weiteren Zettel ausspuckt. Darauf steht Harrys Name.

Alle sind verstört darüber, dass der Feuerkelch von einer Schule zwei Champions auswählen konnte, aber Harry ist absolut fassungslos, da er keinen Zettel in den Feuerkelch geworfen hatte. Trotzdem ist er eine Art magischen Vertrag eingegangen, da sein Name vom Kelch ausgewählt wurde, also bleibt ihm nichts anderes übrig, als zu den anderen Champions und den Schulleitern ins Zimmer zu gehen. Die sind natürlich sehr aufgebracht und finden es ungerecht, dass Hogwarts mit zwei Schülern antritt und dass bei Harry die Altersgrenze nicht zählt, aber laut dem Regelwerk muss er nun teilnehmen. Moody glaubt, dass jemand Harrys Namen eingeworfen hat, um ihn in tödliche Gefahr zu bringen.
Mr Crouch teilt den Champions mit, dass sie bei ihrer ersten Aufgabe nur mit dem Zauberstab bewaffnet ihren Mut beweisen müssen. Hilfe von anderen dürfen sie nicht in Anspruch nehmen. Die Aufgabe wird ihnen am 24. November gestellt.
Als Harry in den Griffindor-Turm kommt, feiern ihn alle als Helden, obwohl ihm überhaupt nicht danach zumute ist. Nicht einmal Ron glaubt ihm, dass er nicht selbst seinen Namen in den Feuerkelch geworfen hat, sondern ist wütend, weil er sich von seinem Freund übergangen fühlt. Außerdem ist er unheimlich neidisch auf Harry.

In den nächsten Tagen stellt Harry fest, dass außer Hagrid und Hermine kaum jemand seine Version der Geschichte glaubt. Fast die ganze Schule scheint sich gegen ihn verschworen zu haben, und dass Ron wütend auf ihn ist, macht es noch schlimmer. Sein Zorn entlädt sich vor einer Zaubertränke-Stunde, als Draco ihn mit Ansteckern, auf denen "Potter stinkt" steht, provoziert. Draco und Harry verfluchen sich gegenseitig, so dass die Flüche abgelenkt werden und stattdessen Goyle und Hermine treffen, die daraufhin in die Krankenstation müssen. Besonders peinlich wird es für Harry, als er auch noch mitten im Unterricht zu einem Fototermin für den Tagespropheten gerufen wird. Die Reporterin Rita Kimmkorn will sich mit Harry allein unterhalten, und obwohl er kaum zu Wort kommt, schreibt ihre Flotte-Schreibe-Feder ununterbrochen lauter Lügen auf. Das wird zum Glück von Dumbledore unterbrochen, der die Champions zur Eichung der Zauberstäbe ruft.
Am Abend bekommt Harry eine Eule von Sirius, der sehr besorgt ist und eine seltsame Verabredung mit Harry vorschlägt: Im Kamin des Griffindor-Turms, wo er mit Hilfe von Flohpulver erscheinen will. Vorher hat Harry allerdings noch ein paar schlimme Tage zu überstehen: Der Artikel im Tagespropheten ist furchtbar übertrieben und stellt Harry als Heulsuse und Hermine als seine Freundin dar, so dass die beiden von allen Seiten mit Spott überhäuft werden. Harry wagt sich nur im Tarnumhang nach Hogsmeade. Dort stellt er fest, dass Moodys magisches Auge auch durch Tarnumhänge sehen kann.

Hagrid lädt Harry kurz vor dem Treffen mit Sirius heimlich ein. Er soll unter dem Tarnumhang Hagrid und seiner nächtlichen Verabredung, Madame Maxime, heimlich folgen, denn das Ziel des Spaziergangs sollte den Champions unbedingt verborgen bleiben: Es sind vier Drachenweibchen unterschiedlicher Rassen, der gefährlichste davon ein Ungarischer Hornschwanz, an denen die Champions in der ersten Aufgabe vorbei kommen müssen. Harry ahnt, dass Madame Maxime das Wissen auch an Fleur weitergeben wird, und als er auf dem Rückweg auch noch Karkaroff begegnet, ist ihm klar, dass nur Cedric nicht auf diese Aufgabe vorbereitet sein wird.
Gerade rechtzeitig kommt er zu seiner Verabredung mit Sirius und kann ihm von seinem Kummer und seiner Panik vor den Aufgaben erzählen. Sirius warnt Harry: Er weiß, dass Karkaroff mal ein Todesser war und von Moody nach Askaban gebracht wurde. Karkaroff war frei gelassen worden, weil er viele weitere Todesser verraten und nach Askaban gebracht hatte, aber Sirius vertraut ihm nicht. Möglicherweise hat Karkaroff dafür gesorgt, dass Harrys Name im Feuerkelch landete, um ihn in Gefahr zu bringen. Sirius vermutet, dass Dumbledore wegen Karkaroff unbedingt einen Auror an der Schule haben wollte, und er glaubt auch, dass Moody in der Nacht vor dem Schulanfang tatsächlich angegriffen wurde, um von Hogwarts ferngehalten zu werden. Bertha Jorkins hatte von dem Trimagischen Turnier gewusst und war verschwunden - für Sirius Grund genug zu vermuten, dass auch Voldemort vom Turnier wusste und es nutzen will, um Harry umzubringen, vielleicht mit Karkaroffs Hilfe.

Am nächsten Tag erzählt Harry Cedric von den Drachen, weil er es fairer findet, wenn alle davon wissen. Moody beobachtet ihn dabei. Er findet das sehr anständig von Harry und gibt ihm daher einen Tipp, wie er am Drachen vorbeikommen kann: Mit einem Aufrufezauber soll er seinen Feuerblitz zu sich rufen und um den Drachen herumfliegen. Allerdings ist Harry richtig schlecht in Aufrufezaubern, also steht ihm eine lange Nacht bevor, in der er mit Hermine übt.
Am Morgen werden die Drachen, mit denen die Champions kämpfen müssen, und die Reihenfolge ausgelost. Ludo Bagman will ihm vorher noch einen Tipp geben, wie Harry den Drachen besiegen soll, aber der lehnt dankend ab. Bei der Auslosung ist er als Letzter dran und bekommt den Hornschwanz. In einem Zelt bekommt er von den Versuchen der anderen nur die Kommentare Ludo Bagmans mit, was seine Nervosität nur noch steigert, denn zwar schaffen es alle Champions, dem jeweiligen Drachen ein goldenes Ei abzuluchsen, aber es ist offenbar knapp und sie tragen Verletzungen davon. Als Harry an der Reihe ist, ist ihm übel vor Angst, doch kaum hält er seinen Feuerblitz in Händen, fühlt er sich wieder sicher. Mit einem Ablenkungsmanöver kann er den Drachen von den Eiern weglocken und dann im Sturzflug das goldene Ei in Bestzeit ergreifen. Trotzdem gibt ihm Karkaroff nur vier von zehn möglichen Punkten, was ausgesprochen unfair erscheint, Harry aber in seinem Glücksgefühl völlig egal ist. Das Beste ist, dass Ron im Anblick der Gefahr eingesehen hat, dass Harry wohl die Wahrheit gesagt hat. Die Jungen vertragen sich sofort wieder.
In den goldenen Eiern, so erklärt ihnen Ludo Bagman nach dem Kampf gegen die Drachen, befindet sich ein Rätsel, das sie auf die zweite Aufgabe, die im Februar bevorsteht, vorbereiten soll. Als Harry das Ei jedoch öffnet, gibt es nur ein scheußliches und unverständliches Geheul von sich.

In einer von Hagrids nächsten Unterrichtsstunden taucht Rita Kimmkorn auf. Harry ahnt Übles, kann Hagrid aber nicht mehr warnen. Er wird aber von Hermine abgelenkt, die ihn und Ron in die Küche von Hogwarts führt, wo seit einer Woche Dobby und Winky arbeiten. Dobby ist glücklich über seine Freiheit und darüber, dass er sogar Lohn bekommt, aber Winky schämt sich und findet es höchst peinlich, dass Dobby bezahlt wird. Den anderen Elfen in der Küche geht es ebenso. Sie beschenken die drei reichlich mit Süßigkeiten, als diese sich verabschieden.
Kurz vor Weihnachten sehen sich Ron und Harry einer Aufgabe gegenüber, mit der sie nicht gerechnet hatten: Prof. McGonagall erzählt der Klasse, dass an Weihnachten ein festlicher Ball stattfindet, den die Champions mit ihren Partnern eröffnen. Harry und Ron schieben die Suche nach einer Partnerin lange vor sich her, bis es fast zu spät ist. Schließlich nimmt Harry seinen Mut zusammen und fragt Cho Chang, aber die geht schon mit Cedric, auf den er plötzlich glühend eifersüchtig ist. Ron denkt in letzter Minute an Hermine, aber die behauptet, schon einen Tanzpartner zu haben, weshalb Harry dann noch für sich und Ron Parvati und Padma Patil, zwei Schwestern, als Partnerinnen gewinnen kann.
Der Ball wird für Harry und Ron ziemlich katastrophal. Zwar gelingt es Harry, mit Hilfe von Parvati den Einführungstanz unbeschadet zu überstehen, aber danach will er vor Eifersucht auf Cedric, der mit Cho tanzt, auf keinen Fall weiter mit Parvati tanzen. Ron hingegen geht in die Luft, als er sieht, dass Hermines Tanzpartner ausgerechnet Viktor Krum ist. Obwohl Ron bisher ein glühender Verehrer Krums war, wirft er Hermine Verbündung mit dem Feind vor. Harry und Hermine vermuten aber, dass Ron eher eifersüchtig auf Krum ist, weil er selbst gern mit Hermine zum Ball gegangen wäre. Also verbringen Harry und Ron den Abend statt mit ihren Partnerinnen lieber zu zweit und hören draußen im Garten zwei interessante Unterhaltungen mit. Zuerst belauschen sie Snape, der sich in einem sehr vertrauten Gespräch mit Karkaroff befindet. Karkaroff scheint vor irgendetwas Angst zu haben, das auch Snape betreffen muss. Dann kommen die Jungen an Hagrid und Madame Maxime vorbei, die ebenfalls im Gespräch sind. Hagrid erzählt Maxime, dass seine Mutter eine Riesin war, und er vermutet, dass auch sie eine Halbriesin ist. Darauf ist sie allerdings plötzlich beleidigt und verschwindet. Zwar denken Harry und Ron, dass Hagrid Recht hat, aber Ron erklärt Harry, wieso Maxime dies als Beleidigung angesehen hatte: Die in England schon ausgestorbenen Riesen sind sehr primitiv, wild und blutrünstig.

Am Ende des Abends kommt Cedric noch zu Harry und gibt ihm den Tipp, das goldene Ei im Badezimmer der Vertrauensschüler zu öffnen.
Am nächsten Tag werden die Schüler davon überrascht, dass statt Hagrid eine Vertreterin Pflege magischer Geschöpfe unterrichtet. Hagrid hat sich wegen eines hämischen Artikels von Rita Kimmkorn über seine angebliche Abstammung, Dummheit und Brutalität in seiner Hütte versteckt und will sogar kündigen. Dumbledore nimmt die Kündigung aber nicht an und erteilt Rita Kimmkorn Schulverbot. Harry, Ron und Hermine reden so lange auf Hagrid ein, bis der wieder Vernunft annimmt.

In Hogsmeade treffen die Drei im Wirtshaus auf die geschwätzige Reporterin, die sich sofort auf Harry stürzt. Hermine legt sich ernsthaft mit Rita Kimmkorn an, so dass Harry befürchtet, dass sie das nächste Opfer der gehässigen Flotte-Schreibe-Feder wird. Die Kinder rätseln, woher die Reporterin wusste, dass Hagrid ein Halbriese ist. Im Pub sitzt auch Ludo Bagman in Gesellschaft einiger grimmiger Kobolde. Er berichtet Harry, dass Mr Crouch sich krank gemeldet hat. Dann bietet er ihm Hilfe für das Turnier an, was Harry natürlich ablehnt.
Da er noch immer keine Ahnung hat, was es mit dem Ei auf sich hat, beschließt er, in der Nacht widerwillig Cedrics Vorschlag nachzugehen. Er schleicht sich mit dem Tarnumhang ins Bad der Vertrauensschüler, wo er auf den Geist der maulenden Myrthe trifft. Sie gibt ihm den Tipp, das Ei unter Wasser zu öffnen. Nun kann er Stimmen verstehen. Mit Myrthes Hilfe findet er auch heraus, dass die Stimmen von Wassermenschen aus dem Schulsee stammen. Sie singen davon, dass sie das, was ihm am liebsten ist, mit unter Wasser nehmen werden und dass er dann genau eine Stunde Zeit hat, um es zu finden. Harry hat jedoch keine Ahnung, wie er eine Stunde lang unter Wasser atmen soll.

Auf dem Rückweg zum Turm sieht er auf der Karte des Herumtreibers Mr Crouch in Snapes Büro herumschleichen. Da passiert Harry ein Missgeschick: Er fällt auf der Treppe in eine der vielen Trickstufen und bleibt stecken; die Karte fliegt davon und das Ei fällt laut scheppernd auf den Boden. Der Lärm ruft Filch herbei, und noch schlimmer: Snape hat es gehört und hat auch seine geöffnete Bürotür gesehen. Harry befürchtet, dass die beiden die Treppe benutzen und ihn so finden, als Moody erscheint. Er sieht Harry trotz Tarnumhang und lenkt die beiden anderen ab, aber da Snape Verdacht geschöpft hat, wird es sehr knapp für Harry. Snape beschwert sich, dass jemand in sein Büro eingebrochen ist. Er deutet an, dass es Moody gewesen sein könnte, der zuvor auch schon einmal mit offizieller Genehmigung Snapes Büro durchsucht hatte. Moody droht Snape, woraufhin der plötzlich Schmerzen am Arm zu haben scheint und schließlich geht. Dann bemerkt Moody die Karte des Herumtreibers. Harry erzählt ihm, dass er Crouch auf der Karte gesehen hat, und Moody ist höchst interessiert. Er verrät Harry, dass Crouch besessen ist, schwarze Magier zu fassen. Dann bittet er Harry, ihm die Karte eine Weile zu leihen, und fragt ihn, ob er schon einmal darüber nachgedacht hat, ein Auror zu werden. Harry geht verwirrt ins Bett.

In den nächsten Tagen wird es nun dringend, einen Weg zu finden, eine Stunde lang unter Wasser atmen zu können, doch weder Harry noch Ron und Hermine finden in der Bibliothek einen entsprechenden Zauberspruch. In der Nacht vor der zweiten Aufgabe schleicht sich Harry sogar noch unter dem Tarnumhang in die Bibliothek, um weitersuchen zu können. Ron und Hermine waren vorher zu einem Gespräch mit Prof. McGonagall gerufen worden und können ihm nicht mehr helfen. Übermüdet schläft Harry schließlich über den Büchern ein und wird in letzter Minute von Dobby geweckt, der die rettende Idee hat: Er gibt Harry ein Kraut, das er kurz vor der Aufgabe schlucken soll, und sagt Harry auch, was sein "Liebstes" ist, das die Wassermenschen haben: Ron. Gerade noch rechtzeitig kommt er zur Verkündung der zweiten Aufgabe. Das Kraut von Dobby verschafft ihm Kiemen und Schwimmhäute, so dass er als Erster der Champions bei den Wassermenschen ankommt, die Ron, Hermine, Cho Chang und Fleurs kleine Schwester gefesselt haben. Harry befreit Ron, da er aber die anderen Champions nicht sieht und wegen der gefährlichen Wassermenschen Angst um die gefesselten Mädchen hat, bleibt er bei den Gefangenen, bis Cedric und Viktor Cho und Hermine abgeholt haben. Fleur bleibt jedoch aus, so dass Harry ihre Schwester mit letzten Kräften selbst mit an die Wasseroberfläche schleift. Die Jury ist von seiner Tat begeistert - bis auf Karkaroff, der ihm nur wenige Punkte gibt. Harry und Cedric haben nun gleich viele Punkte.

Wenige Tage später berichtet die Hexenwoche in einem Artikel von Rita Kimmkorn über Harrys enttäuschte Liebe zu Hermine, die sich jetzt doch lieber Viktor Krum zuwendet, der sie auch schon zu sich nach Hause eingeladen hat. Während Harry und Ron sich wundern, wie die Kimmkorn auf so etwas kommt, wundert sich Hermine, woher sie das alles so genau weiß denn Viktor hat sie tatsächlich eingeladen. Die Häme der Mitschüler ertragen Hermine und Harry mit Gleichgültigkeit. In Zaubertränke hackt allerdings auch Snape darauf herum, was sehr peinlich ist. Außerdem vermutet er, dass Harry das Kraut von Dobby aus seinen persönlichen Vorräten gestohlen hat, und droht mit einem Wahrheitsserum. In der Stunde kommt ein besorgter Karkaroff zu Snape und will ihn dringend sprechen. Harry bekommt mit, wie er dem wütenden Snape heimlich etwas an seinem Unterarm zeigt.
Sirius meldet sich per Eulenpost und verabredet sich mit Harry für das nächste Hogsmeade-Wochenende. Er hält sich in dem kleinen Dorf als Hund getarnt in einer Höhle mit Seidenschnabel versteckt. Harrys Pate wundert sich darüber, dass Crouch krank ist und nach der vielen Arbeit, die er mit beiden Ereignissen hatte, weder das Quidditch-Endspiel noch die zweite Aufgabe vom Trimagischen Turnier gesehen hat. Er kennt Crouch gut, denn der hatte ihn nach Askaban gebracht. Crouch hatte zu Voldemorts Zeiten mit harten Methoden viele Todesser gefangen und war der aussichtsreichste Kandidat für das Amt des Zaubereiministers, als sein Sohn in einer Gruppe von Todessern aufgefunden wurde. Er selbst brachte seinen Sohn nach Askaban, wo dieser ein Jahr darauf starb. Auch Crouchs Frau starb kurz danach vor Kummer. Die Freunde beraten, ob Harry bei der Weltmeisterschaft seinen Zauberstab vielleicht schon in der Ehrenloge verloren haben kann, und ob dort Malfoy oder Bagman ihn genommen haben können. Über Snape weiß Sirius, dass er zu Schulzeiten viel mit späteren Todessern zu tun hatte. Sirius will weiter informiert werden und zur Vorsicht sollen ihn die Kinder nur Schnuffel nennen, wenn sie über ihn reden.
Um für Sirius Essen zu besorgen, gehen die Freunde wieder in die Schulküche. Harry schenkt Dobby zum Dank für seine Hilfe jede Menge Socken, aber Hermine stört die Harmonie zwischen Menschen und Elfen beträchtlich, als sie alle Elfen auffordert, für ihre Arbeit Geld zu verlangen und mit der am Boden zerstörten und mittlerweile trinksüchtigen Winky Mitleid zu haben.

Am nächsten Tag beginnt für Hermine eine harte Zeit: Sie bekommt Hassbriefe von Leuten, die den Artikel in der Hexenwoche gelesen haben und sie für eine falsche Schlange halten. Hagrid, der nach der Kritik an ihm zu ungefährlicherem Unterrichtsmaterial wie kleinen Einhörnern und den goldsuchenden Nifflern übergegangen ist, beruhigt sie, aber Hermine will herausfinden, wie die Kimmkorn so private Dinge herausfinden konnte.
Einen Monat vor der dritten Aufgabe des Turniers wird den Champions verraten, dass sie sich durch ein Labyrinth bewegen müssen, in dem der Trimagische Pokal versteckt ist - neben ein paar Kreaturen von Hagrid und ähnlichen Hindernissen. Als Bagman Harry gerade wieder einen Tipp geben will, möchte Krum mit Harry sprechen. Er will wissen, ob Harry wirklich etwas mit Hermine hat oder hatte. Als Harry das verneint, ist Krum sehr erleichtert. Da taucht plötzlich ein völlig verwirrt vor sich hinbrabbelnder Mr Crouch aus dem Gebüsch auf. In wenigen klaren Momenten fleht er Harry an, Dumbledore zu holen, denn er müsse ihn warnen. Er habe schreckliche Dinge getan, Voldemort werde wieder stärker und Bertha Jorkins sei tot. Viktor wartet bei Crouch, der schon wieder neben sich steht, und Harry holt den Direktor, doch als er mit ihm zurückkehrt, wurde Viktor von hinten niedergeschlagen und von Crouch gibt es keine Spur. Moody, der plötzlich auch auftaucht, macht sich auf die Suche nach Crouch.
Als die Freunde Sirius eine Eule schicken wollen, hören sie ein merkwürdiges Gespräch von Fred und George. Die Zwillinge verraten jedoch nichts.
Auf Moodys und Sirius´ Rat hin beginnt Harry, Schockzauber und andere hilfreiche Hexereien zu lernen, um im Labyrinth zu bestehen. In einer Wahrsagen-Stunde ist er deshalb so müde, dass er einschläft. Er hat einen sehr realistischen Traum, in dem er Wurmschwanz und Voldemort beobachtet. Wurmschwanz hat einen Fehler gemacht, dieser Fehler wurde aber durch den Tod einer Person ausgemerzt, und Harry soll an die Schlange Nagini verfüttert werden. Wurmschwanz wird für seinen Fehler mit dem Cruciatus-Fluch bestraft, und in dem Moment schmerzt Harrys Narbe so sehr, dass er davon aufwacht. Schnell flüchtet er aus dem Klassenzimmer, um mit Dumbledore zu sprechen. Dieser will jedoch gerade Mr Fudge den Ort zeigen, an dem Mr Crouch verschwand, weshalb er Harry bittet, in seinem Büro zu warten. Harry entdeckt eine Schale mit silbrigem Inhalt, die er näher betrachtet. Auf einmal fällt er kopfüber hinein und landet in einer Erinnerung von Prof. Dumbledore:
Er befindet sich in einem Gerichtssaal. Der Richter ist der noch junge Mr Crouch, der Angeklagte ist Karkaroff, der als Todesser von Moody gefangen und nach Askaban gebracht worden war. Er bietet Namen von anderen Todessern zum Tausch gegen seine Freiheit an. Unter diesen Namen ist auch der von Snape, doch Dumbledore sagt, dass er persönlich für Snape bürgt, der zwar Todesser war, sich aber gegen Voldemort richtete und für die andere Seite unter Einsatz seines Lebens spionierte. An einem anderen Tag in Dumbledores Erinnerung betritt Ludo Bagman als junger Quidditch-Spieler den Gerichtssaal. Ihm wird vorgeworfen, Informationen an bekannte Todesser weitergegeben zu haben. Da er behauptet, davon nicht gewusst zu haben, und da er allgemein beliebt ist, wird er freigesprochen. Harry sieht dann noch eine weitere Begebenheit, die sich in diesem Saal abspielte: Mr. Crouch verurteilt seinen eigenen Sohn und drei weitere Menschen zu lebenslanger Haft in Askaban für die schreckliche Folter an dem Auror Longbottom und seiner Frau, obwohl sein Sohn schwört, nichts damit zu tun gehabt zu haben. Crouchs Frau leidet sehr, kann aber ihren Mann nicht von seinem Urteil abbringen.
In diesem Moment taucht der echte Dumbledore wieder auf und erwischt Harry, ist ihm aber nicht böse. In das Denkarium, erklärt er Harry, kann er seine Gedanken legen und sie dort sortieren, wenn ihm der Kopf zu voll wird. Harry erzählt dem Direktor nun von seinem Traum. Dumbledore vermutet, dass die Narbe schmerzt, wenn Voldemort in der Nähe ist oder starke Gefühle hat, denn durch die Fluchnarbe ist etwas von ihm auf Harry übergegangen. Er erzählt Harry, dass nicht nur Bertha Jorkins und Mr Crouch vermisst werden, sondern auch ein Muggel namens Frank Bryce, und dass er befürchtet, dass Voldemort wieder stärker wird. Zu den Erinnerungen, die Harry gesehen hat, erklärt ihm Dumbledore, dass tatsächlich von Nevilles Eltern die Rede war, die nun geistig verwirrt in einem Spezialkrankenhaus liegen und ihren eigenen Sohn nicht mehr erkennen, weshalb der bei seiner Oma lebt. Harry soll dies aber nicht weitersagen.

Die nächsten Tage vergehen mit hektischem Üben für das Turnier, wobei Ron und Hermine Harry tatkräftig unterstützen. Am Tag des Turniers erscheint wieder mal ein Artikel über Harry in der Zeitung. Offensichtlich hat er es sich mit Rita Kimmkorn verscherzt, denn die beschreibt ihn nun als gestört und gefährlich. Sie berichtet von seinen Narbenschmerzen und von seiner Fähigkeit, Parsel zu sprechen, und zitiert Draco Malfoy, der natürlich kein gutes Haar an Harry lässt. Harry nimmt den Artikel aber nicht ernst, nur Hermine fragt sich schon wieder, woher die Kimmkorn diese Dinge hat, wenn sie das Schulgelände nicht betreten darf. Da kommt ihr plötzlich eine Idee und sie rast in die Bibliothek. Harry und die anderen Champions treffen sich mit ihren Eltern, die bei der letzten Aufgabe zusehen dürfen. Anstelle von Harrys Eltern sind Mrs Weasley und Bill gekommen, und sie verbringen einen schönen Tag. Dann jedoch beginnt die dritte Aufgabe. Die Champions werden nacheinander in das Labyrinth geschickt. Harry trifft zunächst auf einen Irrwicht, der ihm als Dementor erscheint. Damit wird er leicht fertig. Kurz darauf hört er, wie Fleur schreit - sie scheidet aus. Danach kann er eins von Hagrids Monstern mit einem Lähmzauber besiegen, als er plötzlich Cedric hinter einer Hecke schreien hört. Er stürzt sich durch das Dickicht und sieht Krum, der Cedric mit dem Cruciatus-Fluch angegriffen hat. Kurz entschlossen lähmt er Krum und befreit Cedric, dann geben sie den Lehrern ein Signal, dass sie Krum aus dem Labyrinth holen und trennen sich wieder.
Harry trifft auf eine Sphinx, die ihm ein Rätsel stellt. Schließlich kann er es lösen und kommt an ihr vorbei: Vor sich sieht er den Trimagischen Pokal - und Cedric, der viel dichter dran ist als er selbst. Da stürzt sich plötzlich eine Riesenspinne auf Cedric, und Harry beschließt, ihm zu helfen. Dabei wird er selbst von der Spinne gepackt und in die Luft gerissen, und als Cedric sie lähmt, verstaucht er sich beim Fallen das Bein und kann nicht allein aufstehen. Cedric könnte nun den Pokal nehmen, aber er meint, dass Harry ihn eher verdient hat, weil er ihm so oft geholfen hat. Harry aber besteht darauf, dass Cedric ihn nehmen soll. Schließlich schlägt er vor, den Pokal gemeinsam zu nehmen. Gesagt, getan - doch als die beiden Jungen gleichzeitig den Pokal berühren, stellt sich der als Portschlüssel heraus, der sie auf einen Hunderte von Kilometern entfernten Friedhof namens Godrics Hollow bringt.

Wurmschwanz kommt ihnen entgegen, und er trägt Voldemort in Gestalt eines schrecklich und unmenschlich aussehenden Kindes mit sich. Sein Meister befiehlt Wurmschwanz, Cedric zu töten, und dies tut er ohne zu zögern. Harrys Narbe brennt deshalb so sehr, dass er fast ohnmächtig wird, und so kann er sich auch nicht dagegen wehren, an den Grabstein von Voldemorts Vater Tom Riddle gefesselt zu werden. Voldemort erzählt, wie seine Eltern starben: Sein Vater trennte sich von Voldemorts Mutter, als er erfuhr, dass sie eine Hexe war. Sie starb bei der Geburt und Voldemort wuchs im Waisenhaus auf. Er tötete seinen Vater und dessen Familie aus Rache.

Nun vollzieht Voldemort mit Hilfe von Wurmschwanz einen grausigen Zauber: Die Knochen seines Vaters, die er aus dem Grab hervorzaubert, das Fleisch seines Dieners, nämlich eine Hand, die Wurmschwanz sich abhackt, und das Blut seines größten Feindes, welches Wurmschwanz Harry dann abnimmt, verhelfen ihm wieder zu seiner ursprünglichen Gestalt. Daraufhin blickt er auf den Arm des wimmernden Wurmschwanz, wo Harry nun das dunkle Mal entdeckt. Voldemort aktiviert es und ruft so seine Todesser zu sich, die fast augenblicklich erscheinen. Voldemort macht ihnen schwere Vorwürfe, dass sie ihn vierzehn Jahre lang nicht gesucht haben und ihm den Rücken zukehrten, während er doch nur einen Körper gebraucht hätte, um wieder an seine Macht zu gelangen. Um seine Wut zu demonstrieren, gebraucht er den Cruciatus-Fluch an seinem Todesser Avery, und um zu zeigen, dass seine Gefolgsleute für ihre Treue belohnt werden, schenkt er Wurmschwanz eine neue, silbrige und viel stärkere Hand. Unter den Todessern sind auch Lucius Malfoy, der Henker Macnair, der einmal Seidenschnabel töten sollte, und die Väter von Dracos Freunden Crabbe und Goyle. Es fehlen einige, die getötet wurden. Einer, der laut Voldemort zu feige ist, zurückzukehren und einer, der sich für immer von ihm abgewandt hat, sollen dafür sterben. Und einer seiner Todesser ist ihm treu geblieben und hat in Hogwarts dafür gesorgt, dass Voldemort Harry in diese Falle locken konnte.

Nun erzählt Voldemort den Todessern, wie er in den letzten vierzehn Jahren überlebte. Durch den Fluch, der Harry töten sollte und der auf ihn zurückgeprallt war, hätte er sterben müssen, doch seine früheren Experimente zur Unsterblichkeit hatten wohl Wirkung gezeigt und einen Schatten seines Lebens zurück gelassen. Dieser Schatten konnte Körper anderer Wesen übernehmen, musste sich aber viele Jahre vor den Auroren verstecken, bis er durch einen Zufall den Körper von Prof. Quirrel übernehmen konnte. Doch Harry hielt ihn damals auf. Da kehrte Wurmschwanz zu ihm zurück, Bertha Jorkins im Schlepptau, die er aufgegriffen hatte. Bertha hatte ihm von dem Trimagischen Turnier sowie von einem treuen Todesser berichtet und war danach getötet worden. Um an Harry zu kommen, hatte er diesen treuen Todesser beauftragt, dafür zu sorgen, dass Harry am Turnier teilnimmt und es gewinnt. Außerdem sollte er den Pokal verzaubern. Nun, da es gelungen ist, will er seine Macht über Harry demonstrieren und ihn in einem Duell töten. Zuerst möchte er sein Opfer aber noch demütigen, indem er Harry mit einem Zauberspruch zwingt, sich vor ihm zu verbeugen. Dann straft er ihn mit dem schmerzhaften Cruciatus-Fluch und will mit dem Imperius-Fluch seinen Willen brechen. Zu Voldemorts größtem Erstaunen widersteht Harry dem Fluch und kann sich hinter einen Grabstein retten. Sein Gegner nähert sich, als er beschließt, nicht klein bei zu geben, so dass beide gleichzeitig ihre Zauberstäbe erheben: Harry versucht, Voldemort zu entwaffnen, während der "Avada Kedavra" ruft. Da passiert etwas Seltsames, das keiner erwartet hat: Die Zauberstäbe verbinden sich durch eine Spur aus Licht, und aus diesem Lichtstreifen entspinnt sich ein ganzes Netz, welches schließlich eine Art goldenen Lichtkäfig um Harry und Voldemort bildet. Die Todesser trauen sich nicht, einzugreifen.

Eine Art Energie fließt zwischen den Stäben, und Harry kann mit größter Willensanstrengung verhindern, dass sie von Voldemort zu ihm fließt. Es gelingt ihm sogar, die Kraft umzulenken, und als sie den erstaunten Voldemort trifft, gibt dessen Zauberstab in umgekehrter Reihenfolge seine letzten Zauber wieder aus. Zuerst erscheint Wurmschwanz´ Hand, dann der Körper von Cedric. Ihm folgen ein erstaunter Frank Bryce und Bertha Jorkins. Alle drei sprechen Harry Mut zu und sagen ihm, dass er den Zauberstab unbedingt noch festhalten muss, was ihm zunehmend schwerer fällt. Da erscheinen auch noch die Geister seiner Eltern, und auch sie machen Harry Mut und flüstern ihm einen Plan zu. Er soll die Verbindung trennen und die Geister wollen Voldemort ablenken, während er zum Pokal sprintet, der ihn zurück nach Hogwarts bringen wird. Cedrics Geist bittet ihn noch, seinen Körper mit zu seinen Eltern zu nehmen. Harry reißt seinen Zauberstab los und rennt, verfolgt von den Flüchen und Bannzaubern der Todesser, doch er kann Cedric erreichen und mit einem Aufrufezauber in letzter Sekunde den Pokal zu sich holen, so dass er und der tote Cedric nach Hogwarts kommen. 

Die Lehrer und Schüler von Hogwarts sind über Harrys plötzliches Wiederauftauchen verwirrt, aber schnell breitet sich Panik aus, als jemand erkennt, dass Cedric tot ist. Harry wird schnell von Moody weggeführt, während sich Dumbledore um Cedrics Eltern kümmert. Moody bringt Harry in sein Büro und fragt ihn aus. Der verstörte Harry wundert sich über dessen Fragen, ob Voldemort seinen Todessern verziehen hat und wie er sie behandelt hat, als Moody sein wahres Gesicht zeigt: Er ist ein fanatischer Anhänger Voldemorts und will alle untreuen Todesser in Askaban sehen, allen voran auch Karkaroff, der geflüchtet ist, und Snape, der seinem Herrn abtrünnig wurde. Moody hatte Harrys Namen in den Pokal geworfen und ihm immer wieder geholfen, indem er Hagrid gesagt hatte, dass er Harry die Drachen zeigen soll, indem er Dobby auf das Zauberkraut gestoßen hatte und Cedric erklärt hatte, wie man das goldene Ei verstehen kann. Dann will er Harry für seinen Meister Voldemort töten, doch in dem Moment stürmen Dumbledore, Snape und McGonagall das Büro und lähmen Moody mit einem Zauber. Dumbledore schickt Snape, um ein Wahrheitsserum und die Elfe Winky zu holen, und McGonagall soll Sirius von Hagrid abholen, der dort als Hund wartet. Dann durchsucht er das Zimmer und findet, was er vermutet hat: Den echten Moody in seinem eigenen magischen Koffer, dem Imperius-Fluch unterworfen und stark geschwächt. Sein Doppelgänger hatte mit Hilfe des Vielsaft-Tranks Moodys Gestalt angenommen und dafür sein Haar, sein Holzbein und sein magisches Auge benötigt. Als der Trank seine Wirkung verliert, erkennen sie den Sohn von Mr Crouch, der ebenfalls Bartemius Crouch heißt und eigentlich in Askaban gestorben sein sollte. Unter dem Einfluss des Wahrheitsserums erzählt er den Lehrern, Harry und Winky seine ganze Geschichte: Nach seiner Einlieferung nach Askaban wurde er krank, und daher konnte seine Mutter, die ebenfalls im Sterben lag, seinen Vater davon überzeugen, ihn zu befreien: Sie besuchte ihn in Askaban, beide tranken Vielsaft-Trank und nahmen die Gestalt des anderen an, so dass er das Gefängnis verlassen konnte, während sie wenige Tage später dort starb.
Anschließend wurde er von seinem Vater und der Elfe Winky gepflegt, aber durch dem Imperius-Fluch gefügig gemacht. Langsam hatte er gelernt, sich dem Fluch zu widersetzen. So konnte er, als er bei der Quidditch-Weltmeisterschaft auf dem scheinbar leeren Platz neben Winky unter dem Tarnumhang saß, dem vor ihm sitzenden Harry den Zauberstab aus der Tasche nehmen. Dann hatte er das dunkle Mal aufgerufen, um die randalierenden Todesser einzuschüchtern, die er dafür hasste, dass sie Voldemort den Rücken gekehrt hatten. Mr Crouch hatte Winky verstoßen, weil sie ihre Aufgabe, auf seinen Sohn aufzupassen, nicht gründlich erledigt hatte. Bertha Jorkins war die Einzige, die jemals herausfand, dass er noch lebte, und Mr Crouch hatte ihr Gedächtnis verändert. Das hatte Voldemort jedoch rückgängig machen können, und so wusste er von seinem treuen, aber gefangenen Todesser.
Voldemort kam mit Wurmschwanz´ Hilfe zu Crouchs Haus und unterwarf Mr Crouch dem Imperius-Fluch. Er zwang ihn anfangs, normal zur Arbeit zu gehen, aber später ließ er ihn krank spielen und Briefe mit Anweisungen ins Ministerium schicken, weil Crouch sich ebenfalls langsam gegen den Fluch wehren konnte und helle Momente hatte. Dann überfielen Wurmschwanz und der junge Crouch Alastor Moody. Gerade rechtzeitig, bevor die Polizei wegen des Kampflärms kam, konnte Crouch Moodys Gestalt annehmen, die er dann ein Jahr lang immer wieder annahm. Doch eines Tages entkam sein Vater und erschien auf dem Schulgelände, um Dumbledore zu warnen. Dort begegnete er Harry und Viktor Krum. Diese Begegnung konnte man aber auf der Karte des Herumtreibers sehen, und die hatte der junge Crouch sich ja in Moodys Gestalt von Harry geliehen.
So schlich er sich unter einem Tarnumhang an, lähmte Krum und tötete seinen eigenen Vater. Dessen Körper verwandelte er in Knochen und vergrub diese in einem frischen Acker.
Am Morgen vor der dritten Aufgabe hatte Crouch in Gestalt von Moody außerdem den Trimagischen Pokal in einen Portschlüssel verwandelt. Als es los ging, schockte er Fleur und hetzte Krum, den er einem Imperius-Fluch unterworfen hatte, auf Cedric. So hatte er seinem Herrn zu seinem neuen Körper verholfen. Dumbledore, McGonagall, Snape und Harry sind schockiert.

Snape soll Fudge holen, damit er Crouch auch noch verhören kann, und Dumbledore bringt Harry in sein Büro, wo ihn schon Sirius und Fawkes erwarten. Fawkes heilt die Verletzung an Harrys Bein, und vor Sirius und Dumbledore redet sich Harry die ganze schreckliche Geschichte von der Seele. Der Schulleiter erklärt ihm, dass die Zauberstäbe beide eine Feder von Fawkes enthalten, und dass die Wirkung zweier gleichzeitig gesprochener Zaubersprüche bei Stäben gleicher Herkunft so ist, dass der eine Stab den anderen zwingt, seine letzten Zauber zu wiederholen.
Als Harry im Krankenflügel gerade eingeschlafen ist, wird er von Lärm geweckt. Fudge hat Dementoren ins Schulgebäude gebracht und Crouch mit dem Kuss des Dementors bestraft. Nun ist keiner mehr da, der Harrys Geschichte bezeugen kann. Fudge will auch gar nicht wahrhaben, dass Voldemort zurückgekehrt ist, und er und Dumbledore geraten in einen Streit. Fudge glaubt Harry nicht, weil er von Rita Kimmkorn gelesen hat, dass er nicht ganz zurechnungsfähig ist. Fudge will nicht einsehen, dass nun etwas getan werden muss, um Voldemort aufzuhalten, also geht er nicht auf Dumbledores Vorschläge ein, die Dementoren von Askaban abzuziehen und Gesandte zu den Riesen zu schicken, um sich mit ihnen gegen den dunklen Lord zu verbünden. Er hält den Direktor für verrückt, und selbst, als Snape ihm seinen Arm zeigt mit einem dunklen Mal, welches stark leuchtet, seit Voldemort zurück ist, glaubt er kein Wort und verschwindet, nachdem er Harry noch seinen Goldgewinn für das Turnier gegeben hat. Dumbledore lässt einige Leute, darunter auch die Weasleys, informieren und gibt Hagrid und Snape geheime Sonderaufträge.
In den folgenden Tagen steht Harry ziemlich neben sich. Cedrics Eltern machen ihm keine Vorwürfe, aber Harry fühlt sich sehr schlecht. In der Zeitung wird nichts über Voldemorts Rückkehr berichtet und niemand weiß, was wirklich geschehen ist.
Doch bei der Abschlussfeier am Schuljahresende hält Dumbledore eine Rede für Cedric. Er erzählt den Schülern, wie er starb und welche Rolle Harry dabei spielte. Er ruft alle dazu auf, zusammen zu halten, um in den kommenden dunklen Zeiten überleben zu können.

Bei der Verabschiedung von den anderen Schulen überwindet sich Ron schließlich doch, Krum nach einem Autogramm zu fragen. Die vorher so hochnäsige Fleur verabschiedet sich sehr herzlich von Harry.
Im Zug nach London klärt Hermine auf, wieso Rita Kimmkorn keine reißerischen Geschichten mehr schreibt und wie sie an ihre Informationen kam: Sie ist ein Animagus und kann sich in einen Käfer verwandeln. So konnte sie auf der Fensterbank im Wahrsageunterricht Harrys Anfall miterleben und Hermine und Viktor genauso belauschen wie Hagrid mit Madame Maxime. Hermine hatte die Kimmkorn an einer auffälligen Zeichnung auf ihren Flügeln erkannt, als sie im Krankenflügel die Gespräche an Harrys Bett mit anhörte, und sie schnell eingefangen. Sie hat sie in einem Marmeladenglas dabei, will sie aber in London frei lassen. Wenn Rita Kimmkorn dann noch einmal Lügen über Harry oder sonst jemanden verbreitet, will Hermine dem Ministerium verraten, dass sie ein nicht gemeldeter Animagus ist.

Zuletzt löst sich noch das Rätsel um Freds und Georges Heimlichtuerei: Sie hatten versucht, von Bagman ihr beim Quidditch-Spiel gewonnenes Geld zu bekommen, aber er wollte es nicht zahlen, da er selbst bei den Kobolden hohe Wettschulden hatte. Harry schenkt den beiden heimlich seinen Gewinn, da er meint, dass er und auch viele andere ein paar Lacher vertragen könnten, vor allem jetzt.
Beim Abschied erfährt Harry von Mrs Weasley, dass Dumbledore ihn noch eine Weile bei den Dursleys haben will, wo er angeblich sicher ist, aber dass er später in den Ferien zu den Weasleys fahren darf. Hermine küsst Harry zum Abschied überraschend auf die Wange. Mit schwerem Herzen verlässt er seine Freunde, in großer Sorge, dass Voldemort nun wieder die Macht an sich reißen wird und er wenig dagegen tun kann.