Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

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Mal wieder aufgepasst: das Ende wird verraten! Wer es lieber in aller Ausführlichkeit im Buch erfahren will, sollte diese Zusammenfassung nicht lesen!

Nach Dumbledores Tod sind mal wieder Schulferien, die Harry bis kurz vor seinem Geburtstag bei den Dursleys verbringt - ein letztes Mal, da er mit 17 Jahren in der Zaubererwelt volljährig wird und der Schutz seiner Eltern im Haus der Verwandten damit aufhört. Er verfolgt die Nachrichten im Tagespropheten, der offenbar stark von Voldemorts Anhängern beeinflusst wird und unter anderem einen verleumderischen Bericht von Rita Kimmkorn über Albus Dumbledore bringt, in dem sie unter anderem behauptet, dessen berühmtes Zauberduell mit dem Schwarzmagier Grindelwald sei ganz und gar anders verlaufen als bisher bekannt.

Harry packt ein letztes Mal seine Sachen und verabschiedet sich von seiner Familie - einzig Dudley zeigt ein bisschen Gefühl, schließlich wurde er von Harry vor den Dementoren gerettet. Fast der ganze Orden des Phönix erscheint, um Harrys Abreise aus dem Ligusterweg zu sichern. Schließlich meint man, dass Spione den Orden und das Ministerium infiltriert haben könnten und Voldemort, der inzwischen bei den in Ungnade gefallenen Malfoys residiert, die Pläne mitgeteilt haben. Daher trinken sechs Mitglieder des Ordens Vielsafttrank mit einem Haar von Harry, um mögliche Verfolger zu verwirren. Jeder "Harry" wird von einem weiteren Ordensmitglied begleitet - teilweise auf dem Besen, teilweise auf Threstralen. Harry selbst fliegt in Begleitung von Hagrid auf dessen Motorrad.

Schon kurz nach dem Start stellt sich heraus, dass wirklich jemand den geheim gehaltenen Abflugtermin verraten haben muss: sie sind von Todessern umringt. In einem verzweifelten Kampf können Harry und Hagrid fliehen, allerdings stirbt Harrys Eule Hedwig. Sogar Voldemort selbst greift in den Kampf ein, und nur sehr knapp schaffen die Beiden es, einen mit Zaubern geschützten Sicherheitsbereich zu erreichen. Dort finden sich auch nach und nach die anderen Paare ein. Fred Weasley hat jedoch durch einen Zauber ein Ohr verloren, und schließlich kommt auch die schlimmste Nachricht: Mad-Eye Moody wurde getötet. Sein "Harry"-Begleiter war Mundungus Fletcher, ein eher unzuverlässiges Ordensmitglied. Dieser disapparierte vor Angst, und Moody fiel. Sein Leichnahm wird jedoch nicht gefunden.

Trotz der Trauer, die die Ordensmitglieder erfasst hat, und der Suche nach dem Spion, werden weiterhin Vorbereitungen getroffen: die Weasleys bereiten die Hochzeit von Fleur und Bill vor, und Harry versucht trotz des Arbeitspensums von Mrs. Weasley, mit Ron und Hermine die Suche nach den Horkruxen vorzubereiten, die sie gleich nach der Hochzeit beginnen wollen.

Am Tag vor der Hochzeit ist auch Harrys 17. Geburtstag, an dem Mrs. Weasley eine kleine Party für ihn ausrichtet. Ginny überrascht ihn damit, dass sie ihm einen langen Kuss gibt, allerdings platzen Ron und Hermine dazwischen. Später erscheint uneingeladen der Zaubereiminister, der Harry, Ron und Hermine das Testament von Dumbledore verliest und ihnen - etwas widerwillig - Erbstücke gibt. Harry bekommt einen Schnatz (den ersten, den er gefangen hat), Hermine eine Ausgabe der "Märchen von Beedle dem Barden" und Ron den Deluminator, mit dem man jedes Licht an- und ausmachen kann. Dumbledore hat Harry auch das von Kobolden geschmiedete Schwert von Godric Griffindor hinterlassen, mit dem Harry einst den Basilisken besiegte - jedoch will Zaubereiminister Scrimgeor ihm dieses nicht überlassen, denn er hält es für Schuleigentum. Die Drei wissen mit den Geschenken nichts anzufangen und sind etwas enttäuscht, dass Dumbledore keine genaueren Anweisungen hinterlassen hat, wie die Gegenstände ihnen helfen sollen. Hermine und Harry lassen sich von Ron erklären, dass die Märchen allen Kindern der Zaubererwelt bekannt sind, so wie den Muggelkindern "Aschenputtel" oder "Schneewittchen" vorgelesen wird. Der Schnatz offenbart bei einer Berührung von Harry eine Inschrift: "Ich öffne mich zum Schluss." Trotzdem rätseln sie weiter.

Am nächsten Tag findet die Hochzeit statt, zu der sich Harry sicherheitshalber mit Vielsafttrank als ein Weasley-Familienmitglied verkleidet. Auf der Feier geraten ein alter Freund und Verteidiger von Dumbledore sowie Rons streitsüchtige Tante Muriel aneinander, wobei Harry einige Gerüchte erfährt, nach denen Dumbledore offenbar eine Squib-Schwester (die nicht zaubern kann) hatte, die er und seine Mutter eingesperrt und vor der Öffentlichkeit geheim gehalten hatten, bis sie schließlich sehr jung starb. Beim Begräbnis hatte angeblich sein Bruder Aberforth ihm vor Wut die Nase gebrochen - er beschuldigte Albus Dumbledore, für den Tod Arianas verantwortlich zu sein. Augenzeugin dieser Taten war offenbar eine Freundin der Familie, Bathilda Bagshot, die in hohem Alter in Godrics Hollow lebt.

Außerdem erfährt Harry, dass auch die Dumbledores ebenso wie seine eigenen Eltern in Godrics Hollow gelebt haben, einem nach Godric Griffindor benannten Ort. Er ist etwas gekränkt, dass Dumbledore ihm nie von all dem erzählt hat, schämt sich aber auch, weil er nie gefragt hat.

Die Hochzeit wird plötzlich gewaltsam unterbrochen, weil die Todesser das Ministerium gestürzt haben. Scrimgeor wurde offenbar ermordet, und die Todesser fallen auf der Feier ein. In letzter Sekunde kann Hermine geistesgegenwärtig mit Harry und Ron disapparieren. Jetzt machen sich ihre langen und gründlichen Vorbereitungen bezahlt: sie hat ein kleines Handtäschchen verzaubert, damit es innen größer ist, und alle wichtigen Dinge (Kleidung, ein Zelt, Bücher usw.) immer dabei. Nachdem sie in einem Café knapp plötzlich erscheinenden Todessern entrinnen können, apparieren sie in am Grimmauldplatz, dem ehemaligen Hauptquartier des Orden des Phönix. Hier richten sie sich für einige Wochen ein. Von Rons Familie bekommen sie eine Nachricht - es geht allen gut. Außerdem erfahren sie, dass Harry als "Hauptverdächtiger Nr. 1" im Zusammenhang mit Dumbledores Tod gesucht wird und eine sehr hohe Belohnung auf seinen Kopf ausgesetzt wurde. Muggelstämmige werden nun regelrecht verfolgt und müssen sich registrieren lassen, und Snape ist als neuer Direktor von Hogwarts eingesetzt worden, der nun offenbar mit den aufsässigen ehemaligen Mitgliedern von Dumbledores Armee gut zu tun hat.

Harry hat immer wieder geistigen Kontakt zu Voldemort, wenn dieser besonders wütend ist, und er bekommt halb mit, dass dieser den Zauberstabmacher Olivander foltert und sich dann auf die Suche nach dem zweiten großen Zauberstabmacher Gregorowitsch macht.

Beim Durchstreifen des Hauses finden sie nicht nur Sirius´ Zimmer, indem Harry eine Weile seinen Erinnerungen nachhängt, sondern auch das von Sirius´ Bruder Regulus Arcturus Black - dem "R.A.B." auf dem falschen Horkrux, nach dem sie so lange gesucht haben. Kreacher, der Hauself, rückt schließlich mit der Geschichte heraus, die sie hören wollen: sein geliebter Regulus hatte sich den Todessern angeschlossen, und eines Tages wollte Voldemort einen Hauselfen für eine Aufgabe haben. Kreacher ging mit ihm, als er das Amulett versteckte. Voldemort ließ ihn die giftige Flüssigkeit in dem Bassin austrinken und das Amulett hineinlegen, während er selbst verschwand. Kreacher wurde zwar durch den Trank auch sehr geschwächt und von den Inferi angegriffen, konnte aber nach Hause disapparieren, wie es ihm Regulus aufgetragen hatte - Elfenmagie funktionierte in der Höhle, während Zauberer nicht apparieren konnten.

Später wandte sich Regulus gegen Voldemort und beschloss, das Amulett gegen eine Fälschung auszutauschen. Wieder nahm er Kreacher mit, jedoch trank er selbst die Flüssigkeit und starb in dem See mit den Inferi, während er Kreacher befahl, das echte Amulett zu zerstören, was diesem aber nicht gelang. Schließlich stahl Mundungus Fletcher bei einer günstigen Gelegenheit das Amulett, wie Kreacher erzählt. Harry bittet Kreacher, Mundungus zu finden, und schenkt dem Hauselfen das falsche Amulett als Zeichen seines Danks. Kreacher ist sehr dankbar über die nun freundliche Behandlung und wird ab dann zu einem freundlichen, um das Wohl der drei Freunde bemühten Hauselfen. Nach drei Tagen kommt Kreacher mit Mundungus zurück, der aber leider keine guten Nachrichten hat: das Amulett von Voldemort hat er an die fiese Dolores Umbridge abgeben müssen.

In den nächsten Wochen kundschaften sie abwechselnd die Umgebung des Ministeriums für Zauberei aus, um dort eindringen zu können. Mit einigem Aufwand bekommen sie Haare von Ministeriumsangestellten und können mit Vielsafttrank eindringen. Dann läuft nichts mehr nach Plan. Hermine wird von Umbridge für Schreibarbeiten bei einer Vernehmung eingesetzt und kann sich nicht wehren, während Ron ausgerechnet das Aussehen des Zauberers angenommen hat, dessen Frau gerade vernommen werden soll. Harry kundschaftet Umbridges Büro aus, findet jedoch nicht das Amulett, aber Mad-Eye Moodys Auge, das Umbridge in ihre Bürotür gesteckt hat, um die Zauberer auszuspionieren. Er nimmt das Auge an sich, was letztlich zur Entdeckung der Eindringlinge führt. Dann geht er zu der Verhandlung, bei der Hermine neben Umbridge sitzt - diese trägt das Amulett um den Hals! Um die vernommene Hexe zu retten und gleichzeitig das Amulett zu bekommen, schocken Hermine und Harry Umbridge und einen Todesser und befreien die zum Verhör gefangen genommenen Zauberer und Hexen. Sie nehmen das Amulett an sich und können nur sehr knapp flüchten, wobei sich allerdings ein Todesser an ihre Fersen heftet und das Haus am Grimmauldplatz ab jetzt nicht mehr sicher ist. Ab sofort müssen die drei Freunde in einem Zelt (magisch vergrößert und vergleichsweise bequem) durch die Gegend ziehen, Abend für Abend bauen sie es auf und errichten Schutzzauber, und jeden Tag ziehen sie weiter. Die Stimmung wird immer schlechter, weil sie keinen guten Plan haben, weil sie sich verstecken müssen, kaum Nachrichten von außen bekommen, wenig zu essen haben - und weil das Amulett, Voldemorts Horkrux, welchen sie abwechselnd tragen, offenbar die schlechte Stimmung noch verstärkt. Sie streiten immer öfter, und besonders Ron wird sehr zankhaft, da er dachte, dass Harry einen Plan verfolgt, und nun enttäuscht ist.

Harry erfährt in einer weiteren Vision, dass Voldemort Gregorowitsch findet und tötet, nachdem er erfahren hat, dass das, was er suchte, von einem Dieb gestohlen wurde. Dieser kommt Harry bekannt vor. Später stellt er fest, dass es der Schwarzmagier Grindelwald ist, den Voldemort von da an sucht.

Eines Tages belauschen Harry, Ron und Hermine in ihrem Zelt einige Leute auf der Flucht, die in der Nähe rasten: unter anderem ihren Klassenkameraden Dean, den Vater von Tonks und zwei Kobolde. So erfahren sie, dass Snape zur Sicherheit das Schwert Griffindors in die Bank Gringotts gebracht hat - die Kobolde hatten es aber als Fälschung erkannt, jedoch nichts gesagt, da sie schlecht behandelt wurden. Das echte Schwert hatte Dumbledore offenbar versteckt, weil es eine wirksame Waffe gegen Horkruxe ist. Trotz dieser neuen Erkenntnisse liegen die Nerven blank, und so kommt es schließlich zwischen den Freunden zum Streit. Ron verlässt die kleine Gruppe nach einer Auseinandersetzung. Besonders Hermine ist am Boden zerstört, da sie weiß, dass Ron sie aufgrund ihrer Sicherheitsmaßnahmen nicht mehr finden kann, wenn er einmal gegangen ist.

An einem der nächsten Tage fällt Hermine ein Zeichen in dem Buch von Beedle dem Barden auf - ein Zeichen, welches auch Lunas Vater, Xenophilius Lovegood, bei der Hochzeit als Amulett getragen hatte und das dort von einem aufgebrachten Viktor Krum als Zeichen von Grindelwald erkannt wurde.

Schließlich fällt Hermine und Harry keine andere Möglichkeit mehr ein, als Godric´s Hollow zu besuchen, obwohl sie dies für sehr gefährlich halten. Unter Sicherheitsvorkehrungen kommen sie dort an, und auf dem Friedhof findet Harry die Gräber seiner Eltern - und die von Dumbledores Familie. Vor dem Haus seiner Eltern, welches fast völlig zerstört ist, werden sie von Bathilda Bagshot trotz ihrer Verkleidung erkannt und zu ihr gelockt. Es stellt sich heraus, dass die Hexe schon längst von Voldemorts Schlange Nagini getötet wurde, die nun in Gestalt von Bathilda Bagshot Harry anlocken soll. Nagini ruft Voldemort herbei und greift Harry an. Hermine kann ihn nur knapp retten, allerdings wird dabei Harrys Zauberstab zerstört, den er so schätzt, da er ihn für sehr mächtig hält. Immerhin konnte er mit diesem Zauberstab schon einmal Voldemort besiegen.

Harry verbringt nach dem Angriff Stunden in alptraumhaftem Schlaf, in dem er aus Voldemorts Perspektive sieht, wie dieser Harrys Eltern ermordet. Als er erwacht, hat Hermine weitere schlechte Nachrichten: sie hat eins der Bücher von Rita Kimmkorn über Dumbledore, aus dem hervorgeht, dass dieser in seiner Jugend mit Grindelwald befreundet war und mit ihm überlegte, wie man die Zauberer aus dem Versteck holen und zu den offiziellen Herrschern über die Muggel machen könnte, allerdings ohne Schaden zuzufügen, "für das größere Wohl" - dieser Spruch wurde später Grindelwalds Motto. Harry ist entsetzt, seinen Schulleiter so wenig gekannt zu haben, und Zweifel an Dumbledore kommen auf.

In einer eiskalten Nacht übernimmt Harry die Wache vor dem Zelt, als ihm ein Patronus in Form einer Hirschkuh erscheint, den er nicht kennt. Er folgt dem Tier zu einem See, an dessen Grund er das Schwert Griffindors erkennt, springt in den eisigen See und ertrinkt fast, weil ihn der Horkrux, den er an einer Kette um den Hals trägt, fast erwürgt. In diesem Moment rettet ihn Ron, der mit Hilfe des Deluminators von Dumbledore den Aufenthaltsort von Hermine und Harry bestimmen konnte. Gemeinsam stoßen sie das Schwert schließlich in das Amulett und zerstören so den Horkrux, bevor sie zu Hermine zurückgehen. Diese ist stinksauer auf Ron, um den sie sich große Sorgen gemacht hat, aber letztlich doch froh, dass er wieder da ist. Ron berichtet, dass die Todesser einen Fluch auf den Namen Voldemort gelegt haben, so dass jeder, der ihn laut ausspricht, von Todessern gefunden werden kann. Auf diese Art wurden schon einige Gegner Voldemorts gefangen genommen.

Die Freunde beschließen, Xenophilius Lovegood zu besuchen, Lunas Vater, der ihnen etwas zu Grindelwalds Zeichen erzählen soll. Sie finden ihn aufgelöst und nervös vor, und er gibt zunächst vor, dass Luna im Garten ist. Zu dem Zeichen erzählt er, dass es in Wahrheit das Zeichen der Heiligtümer des Todes ist. Diese sind laut einer Geschichte von Beedle dem Barden, dem Märchen von den drei Brüdern, ein unbesiegbarer Zauberstab, ein Stein, der die Toten zum Leben erwecken kann und ein Tarnumhang, der unzerstörbar und perfekt tarnend ist. Im Märchen ringen die Brüder diese Gaben dem Tod selbst ab, und nur der bescheidene und vernünftige jüngste Bruder, der den Tarnumhang wählt, hat ein langes Leben.

Als den Freunden langsam dämmert, dass Luna nicht da ist, wird ihnen klar, dass Todesser ihre Freundin entführt haben und Lovegood sie den Todessern im Tausch für seine Tochter ausliefern will. Wieder einmal wird es sehr knapp, doch sie können flüchten.

Harry überdenkt die Geschichte. Er kommt zu dem Schluss, dass sein Tarnumhang eins der Heiligtümer ist und dass im Inneren des Schnatz der Stein (vermutlich am Ring, dem einen Horkrux, den Dumbledore zerstören konnte) liegt, so dass ihm nur noch das dritte Heiligtum fehlt: der unbesiegbare Zauberstab. Viele Geschichten um unbesiegbare Zauberstäbe kursieren in der Zaubererwelt - meist handeln sie davon, dass der Stab einen neuen Besitzer erhält, der den alten Besitzer umbringt. Harry glaubt, dass er mit Hilfe der drei Heiligtümer Voldemort besiegen kann, aber er ahnt, dass Voldemort gerade versucht, selbst den unbesiegbaren Zauberstab zu finden, um damit Harry zu töten, dass er jedoch nicht weiß, dass dieser eines der Heiligtümer des Todes ist. Ron und Hermine sind von den Theorien nicht überzeugt.

Während die Freunde eines Tages den geheimen Radiosender der Ordensmitglieder, "PotterWatch", hören und durch die Stimmen von Lupin, Fred und George erfahren, dass Tonks´ Vater gefallen ist, während Hagrid offenbar auf der Flucht ist, fühlen sie sich endlich wieder besser, nicht mehr so allein mit ihrer Aufgabe im Kampf gegen Voldemort - was dazu führt, dass Harry unvorsichtig dessen Namen nennt.

Sekunden später sind sie von Todessern umzingelt, unter ihnen Fenrir Greyback, de Werwolf. Sie glauben Harry trotz einer hastig von Hermine ausgeführten Zauberei mit seinem Gesicht zu erkennen, und sie bringen die Freunde und die anderen Gefangenen, ihren Freund Dean und den ehemaligen Gringotts-Kobold Griphook, zum Haus der Malfoys. Dort wollen sie die Belohnung für Harry Potter von Voldemort kassieren. Dort angekommen, wird Narzissa Malfoy jedoch sehr nervös, als sie das Schwert sieht - sie glaubt, dass es das Schwert ist, welches Voldemort ihr zur Aufbewahrung gab und welches in ihrem Verlies in Gringotts liegen müsste, zusammen mit einem weiteren wertvollen Gegenstand des dunklen Lords. So foltert sie Hermine, um herauszufinden, wie sie an das Schwert kam. Währenddessen werden Harry und Ron mit Dean, dem Kobold in ein Kellerverlies gesteckt, wo sie auf Luna und den Zauberstabmacher Ollivander treffen.

Verzweifelt suchen sie nach einem Fluchtweg, als Dobby appariert. Er kann Ollivander, Luna und Griphook zu Bill und Fleur bringen, während Ron und Harry versuchen, Hermine zu helfen. Als Wurmschwanz nach ihnen sieht, überwältigen sie ihn, als dieser einen Moment lang Mitleid zeigt. Doch seine silberne, von Voldemort geschaffene Hand richtet sich nun gegen Wurmschwanz, und Harry und Ron können es nicht verhindern, dass er vor ihren Augen erwürgt wird. Sie eilen nach oben und schaffen es, die Todesser zu schocken und die Zauberstäbe zu bekommen, jedoch hält Narzissa Hermine ein Messer an den Hals und ruft Voldemort mit Hilfe ihres dunklen Mals am Arm. Kurz bevor dieser das Haus erreicht, kann Dobby sie jedoch retten - bei der hastigen Flucht wirft Narzissa jedoch noch ihr Messer nach ihm und trifft. Er stirbt bei Bill und Fleur in Harrys Armen.

Die Freunde trauern um den tapferen Elfen, ganz besonders Harry, der sich verantwortlich fühlt, und sie bestatten ihn in allen Würden.

In den nächsten Wochen wohnen alle bei Bill und Fleur. Inzwischen haben Tonks und Lupin ihr Baby bekommen und wollen Harry zum Paten für den kleinen Teddy, was dieser gern annimmt. Harry, der wieder Verbindungen zu Voldemort hatte, weiß nun zweierlei: erstens muss sich ein weiterer Horkrux in Narzissas Bankfach in Gringotts befinden, und zweitens ist er überzeugt, dass Dumbledore der letzte Besitzer des unbesiegbaren Zauberstabs ist, nachdem er ihn Grindelwald abgenommen hatte. Er ahnt, dass Voldemort auf dem Weg ist, Dumbledores Grab zu schänden und den Zauberstab, der mit begraben wurde, zu stehlen, jedoch entscheidet er sich nun dafür, nicht den Heiligtümern, sondern den Horkruxen nachzujagen, wie es ihm Dumbledore geraten hatte. Daher überredet er Griphook, ihnen zu helfen, in Gringotts einzubrechen. Als Gegenleistung soll der Kobold das Schwert von Griffindor bekommen.

Von Ollivander erfährt er, dass Zauberstäbe, im Duell gewonnen, dem Gewinner des Duells folgen werden. Daher kann Harry nun mit Draco Malfoys Zauberstab zaubern, den er im Kampf gewonnen hatte.

Nach Tagen der Planung ist es soweit. Unter dem Tarnumhang kommt Harry mit Griphook auf den Schultern in die Gringotts-Bank, während Hermine sich mit Vielsafttrank in Narzissa Malfoy verwandelt hat. Ron ist ebenfalls verkleidet, trotzdem fliegt ihre Scharade recht schnell auf, und sie werden auf dem Weg zum Verlies verfolgt. Dort angekommen finden sie trotz vieler Schutzzauber einen Kelch von Hufflepuff, den sie an sich nehmen. Da ihnen der Rückweg versperrt ist, kommt Harry eine wahnwitzige Idee - sie erklettern den Drachen, der die Verliese schützt, und lösen seine Fesseln. Fliegend auf dem Drachenrücken verlassen sie die Stadt und können ihr Glück kaum fassen.

Harry hat eine besonders deutliche Vision vom vor Wut tobenden Voldemort, der nicht fassen kann, dass Harry ihm und seinen Horkruxen auf der Spur ist. So erfährt Harry auch, dass der letzte Horkrux (abgesehen von der Schlange Nagini) in Hogwarts ist. Kurzentschlossen apparieren die drei Freunde in Hogsmeade, wo sie nur durch das beherzte Eingreifen eines Mannes den zahlreichen Todessern entkommen. Der Mann stellt sich als Dumbledores Bruder Aberforth heraus, der Harry endlich die ganze Geschichte von Dumbledores Familie erzählt: die Tochter Ariana wurde als kleines Mädchen von Muggeln beim Zaubern beobachtet. Die Muggel griffen sie daher an, und Dumbledores Vater ermordete diese daher in seinem Zorn, weshalb er nach Askaban kam. Ariana wurde psychisch krank und hatte ihre Magie nicht im Griff, so dass die Familie fürchtete, sie wäre weggesperrt worden, hätte sie jemanden verletzt. Daher versteckten sie das Mädchen selbst. Bei einem Unfall tötete Ariana versehentlich ihre Mutter, wodurch sich Albus Dumbledore wiederum mehr um die Familie kümmern musste. Doch als er mit Grindelwald befreundet war, hatte er andere Dinge im Kopf, so dass es zum Streit zwischen den Brüdern kam. In diesem Streit, in den Grindelwald eingriff, wurde Ariana getötet - niemand wusste, von wem. Aberforth gab Dumbledore die Schuld an dem Unglück und griff ihn daher auf der Beerdigung an.

Trotzdem führt Aberforth nun Albus´ Arbeit weiter. Er hat einen Geheimgang zum Raum der Wünsche in Hogwarts und versorgt die dort vor den neuen Todesser-Lehrern auf der Flucht lebenden Schüler mit Nahrung. Harry, Ron und Hermine erfahren, dass Neville und einige andere ehemalige DA-Mitglieder den Lehrern das Leben schwer gemacht haben, aber auch sehr schwer bestraft wurden. Die Freunde sind überglücklich, Harry zu sehen, und in Erwartung eines Kampfes zur Rückeroberung von Hogwarts trommeln sie auch ehemalige DA-Mitglieder und den Orden des Phönix zusammen. Sogar Percy Weasley, der "verlorene Sohn", hat sich letztlich doch vom Ministerium abgewandt und schließt sich den Kämpfern an. Harry kommt mit Hilfe von Luna darauf, dass der letzte fehlende Horkrux das Diadem von Rowena Ravenclaw sein muss, aber niemand weiß, wo es sich befindet. Bei der Suche im Ravenclaw-Turm werden sie von den Todessern entdeckt, die auch sofort Voldemort rufen. Mit Hilfe von Professor McGonagall können die Todesser überwältigt werden. Snape, der sich ihr entgegenstellt, wird schließlich von den Hauslehrern verjagt und flüchtet. Harry spürt, dass sich Voldemort noch auf der Suche nach seinen anderen Horkruxen befindet und nach und nach feststellt, dass sie alle weg sind - die Wut des dunklen Lords steigt ins Unermessliche, als er sich auf den Weg nach Hogwarts macht.

Unterdessen organisieren die Lehrer unter der Leitung von Professor McGonagall die Verteidigung der Schule und die Evakuierung der Schüler, die nicht mitkämpfen wollen. Mittendrin erklingt Voldemorts Stimme von überall her: er fordert die Herausgabe von Harry Potter, dann würde er die Schule schonen.

Ron und Hermine kommen auf die Idee, dass sie durch den Verlust des Griffindor-Schwerts nun keine Waffe gegen die Horkruxe haben und holen Basiliskenzähne aus der Kammer des Schreckens - mit einem solchen Zahn wurde der erste Horkrux, das Tagebuch, zerstört. Währenddessen fällt Harry ein, wo er das Diadem von Rowena Ravenclaw gesehen hat: im Raum der Wünsche, als dieser gerade ein geheimer Abstellraum war. Hier hatte Tom Riddle es versteckt!

Auf dem Weg dorthin stoßen Ron und Hermine zu ihm, aber im Raum selbst erwarten sie keine Freunde, sondern Draco, Goyle und Crabbe. Crabbe eröffnet den Kampf mit dem Todesfluch, und als dieser misslingt, ruft er ein schwarzmagisches Feuer, welches er selbst nicht mehr kontrollieren kann. Nur knapp kann Harry das Diadem aufspüren und Draco, der vom Feuer umschlossen ist, retten, während Ron und Hermine Goyle aus den Flammen ziehen. Nur Crabbe fällt seinem eigenen Feuer zum Opfer, und auch der Horkrux wird darin zerstört.

In der Schule tobt mittlerweile ein heftiger Kampf, in dem Fred Weasley stirbt. Trotz ihrer Trauer und Wut konzentrieren sich die Freunde auf die Horkruxe: es bleibt nur noch die Schlange Nagini. Harry sieht in Voldemorts Geist, dass dieser sich mit Nagini in der heulenden Hütte befindet. Um die Schlange hat er Schutzzauber eingerichtet. Die Freunde kämpfen sich zur heulenden Hütte durch und krabbeln durch den geheimen Gang, der zu ihr führt, von wo aus sie Voldemort und Snape beobachten können. Voldemort glaubt, dass Dumbledores Zauberstab ihm nicht richtig gehorcht, da nicht er, sondern Snape den Schulleiter getötet hat. Als Konsequenz attakiert er Snape, ohne mit der Wimper zu zucken, und verschwindet. Harry eilt zum sterbenden Snape, der ihm noch eine Erinnerung schenkt, bevor er stirbt. Kurz darauf hört man wieder weithin Voldemorts Stimme: er stellt die Kämpfe ein und gibt Harry ein Ultimatum von einer Stunde, innerhalb der er sich ihm im verbotenen Wald stellen soll - anderenfalls werde der Kampf mit größerer Härte weitergeführt.

Die Freunde kehren in die Schule zurück und stellen entsetzt fest, dass neben Fred auch Tonks und Lupin den Todessern zum Opfer gefallen sind. Harry ist wütend, dass sie für ihn sterben mussten, und läuft ziellos in das Schulleiterbüro. Dort betrachtet er im Denkarium Snapes Erinnerungen, um sich abzulenken. Er erkennt, dass Snape von Anfang an mit seiner Mutter Lily befreundet und in sie verliebt war. Seine Feindschaft zum hochnäsigen James Potter wurde durch seine Eifersucht noch vergrößert. Nachdem Voldemort von der Prophezeihung erfahren hatte und Harry töten wollte, hatte er vergeblich für Lily um Gnade gebeten - nach dem Tod seiner geliebten Freundin beschließt er, Dumbledore zu helfen, als Doppelspion Voldemort zu unterwandern und Harry um Lilys Willen zu schützen (denn sie hatte für Harry ihr Leben gegeben), obwohl er allzu oft den gehassten James in Harry wiedererkennt.

Harry erfährt auch, dass Dumbledore nach der Zerstörung des ersten Horkrux einen schweren Fluch auf sich geladen hatte und sowieso innerhalb eines Jahres gestorben wäre. So hatte er Snape gebeten, ihn zu töten, wenn die Zeit kommt, um sich einen schmerzvolleren Foltertod durch Narzissa oder die Zerfleischung durch Greyback zu ersparen - und um seinen Zauberstab nicht an einen der Todesser zu übergeben. Als Letztes sieht Harry eine Erinnerung, in der Dumbledore Snape anvertraut, was er über das letzte Duell zwischen Voldemort und Harry denkt: seiner Ansicht nach enthält Harrys Seele ein Stück von Voldemort, so dass schließlich wirklich keiner der beiden überleben darf, um Voldemorts Wiederkehr vollständig zu verhindern.

Ernüchtert über diese Erkenntnisse wird Harry klar, dass er sich Voldemort stellen und mit ihm sterben muss. Auf seinem Weg zum Treffpunkt im Wald trifft er Neville, dem er noch sagt, dass die Schlange Nagini unbedingt sterben muss. Nun fällt ihm auch der Schnatz wieder ein, der sich "zum Schluss" öffnen will - und er tut es. Harry ruft mit ihm die Geister seiner verstorbenen Eltern und Freunde zu sich, die ihn auf dem Weg in den Wald - in den Tod? - begleiten.

Er stellt sich Voldemort, der sich mit den Todessern versammelt hat, ohne Zauberstab in der Hand, und lässt sich ohne Gegenwehr angreifen. Voldemort spricht den Fluch aus und Harry bricht zusammen.

In einer Art Traumwelt wacht er auf, wo ihn Dumbledore erwartet, außerdem eine armselige Kreatur, die er als Seele Voldemorts erkennt. Dumbledore erklärt Harry, dass durch sein freiwilliges Opfer der Teil von Voldemorts Seele, der in Harry steckte, getötet wurde - Harry selbst war der siebte Horkrux, den Voldemort unbeabsichtigt erzeugte.

Dumbledore entschuldigt sich bei Harry, dass er ihm nicht alles erzählt hat. Er wollte Harry damit vor den Versuchungen der Heiligtümer des Todes schützen, denen er selbst erlegen war, als er mit Grindelwald nach ihnen suchte und erneut, als er den Tarnumhang von James Potter zum ersten Mal sah. Er berichtet, wie es beim Streit zwischen ihm, Aberforth und Grindelwald zu einem tragischen Unfall kam, bei dem Ariana starb, und wie er schließlich Grindelwald stellte und duellierte.

Harry kehrt zurück in seinen Körper, der leider furchtbar schmerzhaft ist. Auch Voldemort war zu Boden gegangen. Harry stellt sich tot, auch, als Voldemort seinen Körper mit einem Crucio-Fluch foltert - der erstaunlicherweise nicht schmerzhaft ist!

Im Triumphzug will Voldemort nun zur Schule ziehen, Hagrid, den er gefangen hält, soll Harrys Leiche tragen. Sie treten Schülern und Lehrern gegenüber, die entsetzt sind, Harry tot zu sehen. Neville Longbottom erinnert sich jedoch an seine Aufgabe, Nagini zu töten, und schafft es in einem Tumult, als Hagrids Halbbruder mit den Zentaueren auftaucht und der Kampf mit den Todessern wieder aufflammt. Gleichzeitig schlüpft Harry unter seinen Tarnumhang und kämpft unsichtbar mit. Schließlich kann er sich Voldemort stellen und offenbart sich, Jubel brandet auf. Voldemort und Harry beginnen, einander zu umkreisen, auf Harrys Wunsch hin soll niemand eingreifen.

Er behauptet, dass Voldemort ihn nicht töten kann, und auch keinen anderen seiner Freunde, weil er wie seine Mutter zuvor einen mächtigen Schutzzauber errichtet hat, indem er bereit war, für sie zu sterben. Voldemort verhöhnt ihn, auch, als Harry die Wahrheit über Snape enthüllt, der Dumbledores Mann war. Schließlich erklärt Harry die Wahrheit über den Elderstab: dieser wurde nicht von Snape besiegt, sondern von Draco Malfoy, als Dumbledore sich von ihm entwaffnen ließ. Als Harry wiederum Draco entwaffnete, wurde er somit zum Herrn über den Elderstab. Voldemort glaubt Harry nicht und spricht den Todesfluch - dieser prallt jedoch auf ihn zurück, weil sich der Elderstab nicht gegen seinen eigenen Herrn richten kann!

Voldemort ist tot, der Jubel bricht aus! Harry, Ron und Hermine flüchten sich unter dem Tarnumhang in das Schulleiterbüro, wo sie mit dem Portrait Dumbledores sprechen, der ihnen gratuliert. Harry erzählt, dass er den Stein der Weisen im Wald hat liegen lassen, wo er bleiben soll, und dass er den Zauberstab wieder zurück ins Grab legen wird, wo er seine Macht verliert, wenn er selbst eines natürlichen Todes stirbt. Vorher repariert er mit dem mächtigsten aller Zauberstäbe noch seinen eigenen, alten Zauberstab.

 

...Neunzehn Jahre später finden sich Schüler am Bahnhof King´s Cross ein, die ihren Weg nach Hogwarts antreten. Die Eltern bringen ihre Sprösslinge zur Bahn, unter ihnen Ron und Hermine mit ihrer Tochter Rose und ihrem Sohn Hugo, Draco Malfoy mit Frau und Sohn und natürlich Harry und Ginny - mit zwei Söhnen, Albus Severus und James, sowie der kleinen Tochter Lily. Harrys Patenkind Ted Lupin ist mittlerweile erwachsen, und Neville Longbottom ist Professor in Hogwarts.

Harrys Narbe hat seit 19 Jahren nicht mehr geschmerzt. Alles ist gut.

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